Bunker-Rock Abschlussfestival

Am 14. und 15. 12. findet das Bunker-Rock Abschlussfestival in der Röhre statt. An zwei Tagen treten Bands auf die derzeit ihren Proberaum in Stuttgarter Bunkern haben oder noch bis vor kurzem hatten.

Neben einer breiten musikalischen Palette bieten wir den Besuchern Informationen zum Wagenburgtunnel, der während des Krieges als Luftschutzraum diente, und in dessen nicht fertiggestellter Nordröhre das Musiklokal „die Röhre“ untergebracht ist.

Achtung: Programmänderung. Leider mussten Nelson Valdez ihren Auftritt absagen. Wir konnten Seelenlos auch für den morgigen Abend gewinnen.

Unser Programm:

14.12.2011
20:00 h: Exitus
22:00 h: Seelenlos

15.12.2011
20:00 h: Luxusmüll
21:00 h: Seeelenlos
22:00 h: The HiRes

Der Eintritt ist frei.

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Ausgezeichnete Arbeit

‎Am 10.11.2011 fand die Preisverleihung des Förderpreises der Region Stuttgart statt. Das gemeinsame Projekt „Bunker-Rock“ von Forschungsgruppe Untertage und Stadtjugendring Stuttgart gewann überraschend den 3. Preis in der Kategorie „Kunst und Kultur“. Der Jury gefiel besonders der Brückenschlag zwischen Geschichte und Kultur, zwischen Dokumentation einstiger Nutzung und der Einbindung der heutigen Nutzer von Luftschutzbunkern in Stuttgart, um die Bauwerke und ihre Geschichte ins Bewußtsein der Bürger zu holen.  Dies ist ein großer Ansporn für uns und unsere Arbeit. Am kommenden Samstag findet die nächste Aktion im Rahmen des „Bunker-Rock“ statt: Die Strassentunnel im Krieg.

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Rundfahrt: Die Strassentunnel im Krieg

Unter dem Titel „Die Autotunnel im Krieg: Luftschutzraum – Kunstbunker – KZ“ veranstalten die Forschungsgruppe Untertage e.V. und der Stadtjugendring Stuttgart am Samstag, den 19.11.2011, von 13:00 h – ca. 17:00 h eine historische Stadtrundfahrt. Die Veranstaltung findet  in Rahmen des gemeinsamen Projekts „Bunker-Rock“ statt.

Wir fahren drei Tunnel an, die sehr verschiedene „Lebensläufe“ haben und die doch auch durhc die Geschichte verbunden sind: Sie wurden während des zweiten Weltkriegs als bombensichere Räumlichkeit genutzt.

Die schwierige topographische Lage der Stadt Stuttgart und ihrer Umgebung führte schon recht früh zu Tunnelbauten. Bereits 1896 wurde der Schwabtunnel eröffnet. Nach dem Salzburger Sigmundstor war er der zweite innerstädtische Tunnel in Europa. Der 125 m lange Durchbruch wurde im zweiten Weltkrieg für den Verkehr geschlossen und als Luftschutzraum genutzt. Die Luftschutzmassnahmen wurden nach dem Krieg vollständig zurückgebaut und der Tunnel wieder dem Verkehr zugeführt.

Der Bedarf an Luftschutzräumen führte auch im Frühjahr 1941 zum Baubeginn am Wagenburgtunnel, einem Straßenbauprojekt, das bis in die 20er Jahre zurückging. Im Krieg diente das angefangene Bauwerk als Luftschutzbunker für die Zivilbevölkerung und für Kunstgegenstände.

Vor den Toren Stuttgarts lag der erste Autobahntunnel Deutschlands. Der Ende 1938 fertiggestellte Tunnel unterquerte den Engelberg bei Leonberg. Dort wurde 1944 ein KZ errichtet und die Tunnelröhren in eine unterirdische Fabrik für Flugzeugtragflächen verwandelt.

Unsere Rundfahrt verbindet diese drei Schauplätze der Geschichte und schließt mit einer Sonderführung durch die KZ-Gedenkstätte im ehemaligen Engelbergtunnel. Die Baugeschichte des Tunnels aber auch seine Funktion während des zweiten Weltkriegs werden ausführlich erklärt.

Die Teilnahmegebühr beträgt 10 EUR.

Aus Gründen der Planung bitten wir um eine Rückmeldung bis spätestens 14.11.2011 an:
Stadtjugendring Stuttgart
Telefon: 0711 2372681
Telefax: 0711 2372690
E-Mail: marc.fischer@sjr-stuttgart.de

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Projekt Bunker-Rock ausgezeichnet

Artikel aus den Stuttgarter Nachrichten vom 17.10.2011

Das gemeinsame Projekt „Bunker Rock“ von Stadtjugendring Stuttgart und Forschungsgruppe Untertage e.V. wurde vom Verband Region Stuttgart ausgezeichnet und gewann den dritten Platz.

Damit würdigt der Verband das innovative und bisher in Stuttgart einzigartige Konzept, bei dem über die Jugendkultur eine Brücke zur Geschichte geschlagen wird. Das Projekt umfasst verschiedene Aktionen wie Rundgänge, Konzerte, Bunkerbesichtigung, aber auch Dokumentation und Präsentation auf öffentlichen Plätzen.

Derzeit laufen die Planungen für ein zweitägiges Abschluss-Konzert im Dezember in der Röhre.

Zum Projekt wird eine Dokumentation erscheinen, die wir voraussichtlich im Januar vorlegen werden. Die genauen Details geben wir noch bekannt.

Die Preisverleihung findet am 10.11.2011 in den Räumlichkeiten der Landesbausparkasse statt.

 

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Am Sonntag, den 04. September fand unser letzter Öffnungstag im 1944 erstellten Luftschutzstollen in der Gaishalde in Bietigheim-Bissingen statt. Rund 180 Besucher informierten sich über die Luftschutzmaßnahmen in Bietigheim und das Kriegsende, als die Front 10 Tage lang durch die Stadt führte.

Unsere Ausstellung zeigt Dokumente und Gegenstände aus dem Luftschutz und aus dem Bunker-Alltag der Zivilbevölkerung, sowie einige Relikte vom Kriegsende. Dazu präsentieren wir einen Abriss über den Stollenbau in Bietigheim und die Entstehung des Stollens in der Gaishalde im Besonderen. Auch die Splitterschutzzelle vor dem Stolleneingang ist Bestandteil der Ausstellung.

Der nächste Öffnungstag ist am 01. April 2012 von 11:00 h – 17:00 h. Der Eintritt ist frei.

Verbinden Sie den Besuch bei uns doch mit einem Abstecher zum Museumsbunker der Neckar-Enz-Stellung in der Bissinger Brandhalde. Unsere Kooperationspartner freuen sich auf Ihren Besuch und sind ebenfalls von 11:00 h – 17:00 h vor Ort.

In der Zwischenzeit sind wir allerdings nicht untätig. Das Projekt Bunker-Rock geht weiter. Wir planen derzeit eine Stadtrundfahrt, deren Details wir in Kürze bekannt geben. Im Dezember findet das Abschlusskonzert in der Röhre statt. Auch hierzu werden wir die Details zeitnah veröffentlichen. Schauen Sie einfach wieder bei uns vorbei.

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Die Sommerpause ist vorbei. Am Sonntag 04. September zeigen wir wieder den 1944 erstellten Luftschutzstollen in der Gaishalde in Bietigheim-Bissingen. Unsere Ausstellung zeigt Gegenstände aus dem Luftschutz und aus dem Bunker-Alltag der Zivilbevölkerung, sowie einige Relikte vom Kriegsende.

Wir präsentieren einen Abriss über den Stollenbau in Bietigheim und die Entstehung des Stollens in der Gaishalde im Besonderen. Wir zeigen Dokumente zur Entwicklung des Themas Luftschutz in Bietigheim und erläutern die Situation zum Kriegsende in Bietigheim vor allem in Bezug auf die ehemalige Altstadt im Bereich des Viadukts und die 10 Tage, in denen die Stadt Front war. Die Splitterschutzzelle vor dem Stolleneingang wird ebenfalls erklärt.
Öffnungszeit: 11:00 h – 17:00 h. Der Eintritt ist frei.

Verbinden Sie den Besuch bei uns doch mit einem Abstecher zum Museumsbunker der Neckar-Enz-Stellung in der Bissinger Brandhalde. Unsere Kooperationspartner freuen sich auf Ihren Besuch und sind ebenfalls von 11:00 h – 17:00 h vor Ort.

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Bunker-Rock Halbzeitpause

 

Mit zwei Veranstaltungen auf Plätzen in Stuttgart hat sich das gemeinsame Projekt „Bunker-Rock“ von Forschungsgruppe Untertage und Stadtjugendring Stuttgart einer erfreulich breiten Öffentlichkeit präsentiert.

Vor der Sommerpause führten wir am 16.07. auf dem Marienplatz, direkt über dem Bunker ein Open Air Konzert mit drei Rockbands durch, die alle ihre Proberäume im Marienplatzbunker haben: Jamin Rotation, Nelson Valdez und Exitus zeigten einen Einblick in die stilistische Vielfalt der Musik, die im Bunker entsteht.

Rund 400 Besucher und Zuschauer schauten im Laufe des Tages auf dem Marienplatz vorbei oder kamen, um das Konzert mitzuerleben. Eine erfreuliche Bilanz. Unser Infostand zum Marienplatzbunker stieß ebenfalls auf großes Interesse.

Am 22.07., vier Tage vor dem Jahrestag der Zerstörung der Stuttgarter Innenstadt durch den Doppelangriff vom 25./26. 07. 1944, dokumentierten wir die Zerstörung Stuttgarts, die Geschichte des Marktplatzbunkers,  die Geschichte des Bombenkriegs und die Tarn- und Abwehrmaßnahmen, mit denen man versucht hatte, die Zerstörung zu verhindern.

An fünf Stationen zwischen Marktplatz und Theatersee waren Infozelte aufgestellt, die einen der Fluchtwege symbolisierten, die die Insassen des Marktplatzbunkers am 26.07.1944 nehmen mussten.

Da die Großfeuer in der Innenstadt sich vereinigten und dem Bunker den Sauerstoff entzogen, drohte hunderten Insassen der Tod durch Ersticken. So wurde die Evakuierung angeordnet. Die Menschen mussten durch die brennenden Strassenzüge, durch einen Regen aus Funken und Trümmern in die Grünanlagen am Bopser und den Schlossgarten fliehen.

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