-
-
Blick über den Marienplatz zur Zahlradbahn.
-
-
Unsere Ausstellung zum Marienplatzbunker fand reges Interesse bei den Besuchern.
-
-
Jamin Rotation waren die jüngste Band auf dem Marienplatz und spielten als erste.
-
-
Nelson Valdez spielten als zweite auf der Marienplatzbühne.
-
-
Bei strahlendem Sonnenschein kam richtige Festivalatmosphäre auf.
-
-
Exitus spielten als letzte auf unserem Open Air.
-
-
Aktion „Lichter der Flucht“, Zelt auf dem Marktplatz am 22.07.2011. Auch hier stiess unsere Ausstellung auf reges Interesse.
-
-
Unser Zelt auf dem Marktplatz am 22.07.2011.
-
-
Blick vom Marktplatz zur Stiftskirche.
Mit zwei Veranstaltungen auf Plätzen in Stuttgart hat sich das gemeinsame Projekt „Bunker-Rock“ von Forschungsgruppe Untertage und Stadtjugendring Stuttgart einer erfreulich breiten Öffentlichkeit präsentiert.
Vor der Sommerpause führten wir am 16.07. auf dem Marienplatz, direkt über dem Bunker ein Open Air Konzert mit drei Rockbands durch, die alle ihre Proberäume im Marienplatzbunker haben: Jamin Rotation, Nelson Valdez und Exitus zeigten einen Einblick in die stilistische Vielfalt der Musik, die im Bunker entsteht.
Rund 400 Besucher und Zuschauer schauten im Laufe des Tages auf dem Marienplatz vorbei oder kamen, um das Konzert mitzuerleben. Eine erfreuliche Bilanz. Unser Infostand zum Marienplatzbunker stieß ebenfalls auf großes Interesse.
Am 22.07., vier Tage vor dem Jahrestag der Zerstörung der Stuttgarter Innenstadt durch den Doppelangriff vom 25./26. 07. 1944, dokumentierten wir die Zerstörung Stuttgarts, die Geschichte des Marktplatzbunkers, die Geschichte des Bombenkriegs und die Tarn- und Abwehrmaßnahmen, mit denen man versucht hatte, die Zerstörung zu verhindern.
An fünf Stationen zwischen Marktplatz und Theatersee waren Infozelte aufgestellt, die einen der Fluchtwege symbolisierten, die die Insassen des Marktplatzbunkers am 26.07.1944 nehmen mussten.
Da die Großfeuer in der Innenstadt sich vereinigten und dem Bunker den Sauerstoff entzogen, drohte hunderten Insassen der Tod durch Ersticken. So wurde die Evakuierung angeordnet. Die Menschen mussten durch die brennenden Strassenzüge, durch einen Regen aus Funken und Trümmern in die Grünanlagen am Bopser und den Schlossgarten fliehen.