12 Jahre Forschung



Die Forschungsgruppe Untertage wurde 2005 von Geschichtsinteressierten aus dem Raum Stuttgart, Ludwigsburg und Heilbronn gegründet. Der Verein war von Anfang an regional ausgerichtet. Er entstand aus der Erkenntnis, dass die Vielzahl der historischen Relikte aus dem 2. Weltkrieg, aber auch aus dem Kalten Krieg nur verstanden werden können, wenn sie in einem thematischen Gesamtzusammenhang betrachtet werden und als Teil von Maßnahmen, die häufig über die jeweils örtliche Geschichte hinaus reichten.

In den Städten und Gemeinden an Neckar und Enz liegen die Zeugnisse von militärischen Verteidigungskonzepten der Weimarer Zeit oft unmittelbar neben Relikten der Kämpfe zum Kriegsende 1945 und in unmittelbarer Nähe zu Orten, in die 1944 und 45 die Produktion aus den Industriezentren Stuttgart und Mannheim verlagert wurde. Vor allem im letzten Kriegsjahr nahm die Dichte an KZ-Betrieben und –Außenkommandos in Württemberg dramatisch zu.

So ergab sich das Forschungsfeld des Vereins geradezu automatisch im Geflecht von militärischen Anlagen, Zivilschutz, Werksluftschutz, Betriebsverlagerungen und KZ-Kommandos.

Diese Themenvielfalt bestimmt das Angebot unseres Internetauftritts. Diese Vielfalt und auch die unterschiedlichen Zusammenhänge sind an ausgewählten Beispielen dargestellt. Sie spiegeln sich ebenfalls in unseren Veranstaltungen wieder, die von regelmäßigen Öffnungstagen in den von uns betreuten Anlagen über historische Spaziergänge bis zu Ausstellungen im Galerie-Umfeld reichen.

Unsere Nächsten Termine:
Lange Nacht der Museen (Luftschutzstollen Heilbronner Straße): 25.03.2017
Öffnungstag Luftschutzstollen Gaishalde in Bietigheim-Bissingen: 02.04.2017

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