Keller

Genauso wie für die Zivilbevölkerung wurden auch im gewerblichen Bereich vor allem in Fabriken und anderen Fertigungsstandorten bestehende Kelleranlagen genutzt um Werksluftschutzräume zu schaffen. Diese Luftschutzkeller waren für die Belegschaft vorgesehen. Durch Einbau von Luftschutztüren und -klappen, Lüftungsanlagen und Schleusen sollten die Untergeschosse der Fabriken den dort Beschäftigten gas- und bombensichere Zuflucht bieten. Dieser Grundgedanke des Werksluftschutzes aus den 30er Jahren wurde während dies Krieges von der Realität freilich häufig eingeholt. Wie auch in den Wohnhäusern reichten die Keller als Schutzraum nicht aus. Auch der zunehmende Einsatz von in Baracken untergebrachten Zwangsarbeitern, die häufig gar nicht in die Keller durften, veränderte die Anforderungen an den Werksluftschutz grundlegend.

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