Tunnel

Bereits in den Beratungen der Beiräte für Luftschutzfragen im November 1940 wurde in Stuttgart über Konzeptionen nachgedacht, wie man Luftschutzbauwerke in Friedenszeiten zivil weiternutzen konnte. Aus diesen Überlegungen heraus entstand auch der Beschluss zum Bau des Wagenburgtunnels, der zunächst als Grossluftschutzraum dienen und später zum Strassentunnel umgebaut werden sollte.

Mit der zunehmenden Intensität der Luftangriffe wurden auch bestehende Tunnelbauwerke zu Luftschutzräumen umgebaut. Gegen Kriegsende gerieten sie zunehmend ins Visier des Rüstungsministeriums von Albert Speer, wo man fieberhaft bombensichere Räumlichkeiten für die Rüstungsproduktion suchte.